Ausbildungsinhalte

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Seit der Lernfeldorientierung im Kfz-Bereich gibt es keine Fächertrennung mehr, wie z.B. Arbeitsplanung, Fachtheorie, Fachrechnen, Fachpraxis. Was aber nicht heißen soll, dass sie im Unterricht nicht mehr vermittelt werden. Jedes Lernfeld ist so aufgebaut, dass zu jedem Thema genau die passenden Inhalte (nach früherer Fächerverteilung) vermittelt werden. So wird z.B. beim Lernfeld Instandsetzen der Motormechanik neben der Funktion und Aufbau der Komponenten auch die Berechnung von Kolbenkraft, der Nutzleistung oder des Wirkungsgrades eines Motors, Thema im Unterricht sein.
10. Jahrgangstufe:
Im ersten Ausbildungsjahr werden die fertigungstechnischen Grundzusammenhänge vermittelt. Das heißt, der Azubi lernt die Fertigungstechniken, Werkstoffe und Geräte im Maschinenbau kennen, welche den Bau und die Instandhaltung eines Kfz ermöglichen. Darüber hinaus werden die Grundlagen der Elektrotechnik sowie Elektronik dargestellt und eingeübt. Datenverarbeitung und Steuerungstechnik ergänzen die Grundausbildung. Präsentations- und Kommunikationstechniken werden vermittelt, so dass der Auszubildende auch in der Lage ist, selbstständig und sicher mit Kunden umzugehen. Grundlagen der Fehlersuche, Diagnosestrategien, Auftragsannahme, Auftragsabwicklung und Abrechnung sind mit Lerninhalte des ersten Lehrjahres.      
11., 12. und 13. Jahrgangstufe
In der sogenannten Fachstufe werden die Kenntnisse über Aufbau und Funktion eines Kfz vermittelt. In der 11. Jahrgangstufe sind die Verbrennungsmotoren mit Gemischaufbereitung und allen zugehörigen Anbauaggregaten das zentrale Thema.
In der 12. und 13. Jahrgangsstufe wird dann der "Rest" behandelt. 

Kupplung, verschiedene Getriebe, Automatikgetriebe, Achsantriebe, ASD, ASR, Bremsen, ABS, Lenkung, in Aufbau und Funktion sind die Schwerpunkte in der Jahrgangsstufe 12.
In der kurzen Jahrgangsstufe 13 werden Pneumatische Systeme, Zusatzsysteme, Komfort- und Sicherheitssysteme am Kraftfahrzeug und vor allem die Karosserie und deren Instandsetzung vermittelt.

Im Fachrechnen, Fachzeichnen und Arbeitsplanung werden die Technologien entsprechend mathematisch und zeichnerisch dargestellt.  

Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre. Ausbildungszeitverkürzungen sind möglich und üblich, wenn der Azubi:

1. Bereits eine handwerklich, technische Lehre abgeschlossen hat
2. Die Fachoberschule in Fachrichtung Technik erfolgreich abgeschlossen hat
3. Abitur hat
4. Während der Ausbildungszeit sehr gute Leistungen im Ausbildungsbetrieb und Berufsschule erbringt.

Der Unterricht an der Berufsschule findet im 1. und 2. Ausbildungsjahr an 1,5 Wochentagen und im 3. und 4. Ausbildungsjahr an 1 Wochentag statt.
  Unterrichtsjahresplan Stundentafel  

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